Das Planetenparty Prinzip

Performance Kollektiv

Das Part of the Game-Game

 

Fotos: Clemens Nestroy

Das Part of the Game-Game

Eine Koproduktion von Das Planetenparty Prinzip und TaO! Theater am Ortweinplatz

ausgezeichnet mit dem Stella16 – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie „Herausragende Produktion für Jugendliche“

„Das Part of the Game-Game“ ist zu 39% Spiel, zu 27% Gesellschaftssimulation, zu 15% Vereinswesen, zu 8% Theater, zu 7% Irrgarten und zu 5% Größenwahn. Mit über 700 Quests, 32 Mitwirkenden, 23 Stationen, mit Gesangsverein und Pfadfindern, Jagdausflug und Eisstockschießen, Laufburschen und Vorarbeitern und der Qual der Wahl.

alles part of the game

Ein Leben im Schnelldurchlauf: Du startest in das Spielgeschehen mit einem Namen und einer Herkunft hinein in ein Labyrinth aus Räumen und Institutionen. Von der Sandkiste in die Schule, weiter zur Berufsplanung! Zwischen Arbeitsamt, Fabrik und Kaufhaus suchst du nach Aufgaben, Informationen und Kontakten, die dich und deine Familie weiterbringen, im Golfclub, in der Sauna, im Restaurant. Was zählt ist Erfolg. Kannst du es schaffen, ganz nach oben zu kommen? Geschäftsabschlüsse bringen Geld und Prestige, die deinen gesellschaftlichen Rang verbessern. Du solltest nicht zu viel Zeit verlieren, denn andere planen ihre Karriere schon in der Sandkiste. Wie schaffen die das nur immer zur richtigen Zeit am richten Ort zu sein? Frag mal bei deinen KollegInnen im Verein oder der Partei nach. Wo warst du schon? Im Beichtstuhl? Im Beisl? Wer gibt dir den Tipp zum besten Geschäft? Doch Achtung, vielleicht ist da auch das eine oder andere zwielichtige Angebot dabei. Was wirst du tun? Alles, was part of the game ist.

„In dieser originellen, irrwitzigen Gesellschaftssimulation wird man selbst bald gierig nach Geld und Rang, Teil des korrupten Systems. (…) Fazit: Genialer Größenwahn im luftig leichten Spiel. Mehr davon!“ [Kleine Zeitung]

[Jurybegründung Stella – Darstellender Kunst Preis 2016]:
„Das Siegerprojekt hat auf beide große Fragen – Was ist entscheidend? Was gibt meinem Leben Sinn? – eine nahezu entwaffnend klare Antwort: Erfolg. Und das erfährt der Zuschauer, oder, in dem Fall, der Mitspieler, in Form einer irrwitzigen, interaktiven (aber trotzdem sympathischen) Gesellschaftsspielsimulation in aller Konsequenz und anhand eines äußerst intelligent umgesetzten Konzepts am eigenen Leib – so lange, bis man selbst allzu gern bereit ist, ein „Part of the Game“ zu werden, den eigenen Konto- und Prestigepunktestand nach allen Regeln dieses ungerechten, korrupten Systems und der Kunst weiter in die Höhe zu treiben, koste es, was es wolle. Wenn man nach über drei Stunden in dem perfekt organisierten, von 32 beinhart agierenden und präzise geführten Darsteller_innen besetzten Labyrinth aus Lobbyismus, Ehrgeiz und Freunderlwirtschaft wieder daran erinnert wird, dass die Welt draußen noch existiert, (noch) nicht ganz so vorprogrammiert ist, aber auch, dass hier alle gesammelten Punkte und Euros nichts mehr zählen – ist man fast enttäuscht. Und genau das ist die herausragende Leistung dieses Gesamtkunstwerks, die hier prämiert werden soll.“

BETEILIGTE

REGIE: Simon Windisch // KONZEPT: Alexander Benke, Victoria Fux, Miriam Schmid, Simon Windisch, Nora Winkler // MUSIK: Robert Lepenik // BÜHNENBILD: Leonie Bramberger, Alexandra Schmidt // BÜHNENBAU: Francis Kügerl, Moritz Ostanek, Jakob Soukup, David Valentek // KOSTÜM: Anaïs Rabelhofer // MITARBEIT: Nora Köhler, Pia Pollak, Carmen Schabler, Julian Werl // LICHT UND TECHNIK: Nina Ortner // MIT: Hannes Almer, Alexander Benke, Leonie Bramberger, Anna Fallmann, Victoria Fux, Colin Hadler, Christoph Hasenleithner, Nora Köhler, Sebastian Makovec, Antonia Orendi, Moritz Ostanek, Pia Pollak, Emma Posch, Vera Posch, Julia Rauscher, Carmen Schabler, Felix Schalk, Miriam Schmid, Alexandra Schmidt, Felicia Sobotka, Jakob Soukup, Emma Steiner, Nana Strampfer, Emma Suchy, Elena Trantow, Timon Traun, Ronja Ulrych, David Valentek, Anna Weber, Nora Winkler, Elisabeth Wurzer, Vanessa Zach, Erna Zuhric // SOFTWARE-SUPPORT:TASTENWERK // FOTO: Clemens Nestroy

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