Das Planetenparty Prinzip

Performance Kollektiv

Keep Stroke

Keep Stroke
Eine Performance über die Zukunft von Arbeit, Automatisierung und Gleichberechtigung im Beschäftigungskontext. 

Wir arbeiten im Zwölfstundentakt. Wir stehen auf, wir gehen ins Bad, wir gehen zur Arbeit. Wir arbeiten, wir produzieren, wir funktionieren. Jedes Rad dreht sich. Wir gehen in die Kantine, wir gehen zurück zur Arbeit. Wir gehen schlafen, wir stehen wieder auf. Wer nicht im Takt geht, muss gehen.Wir leben in einer arbeitszentrierten Welt. Arbeit ist der zentrale soziale Mechanismus, um Einkommen zu verteilen. Wer nicht arbeitet, ist niemand. Arbeit stiftet Identität, ist ein Statussymbol, man definiert sich darüber, vergleicht sich mit anderen. Arbeit sichert dem Menschen einen Platz im System. Doch was passiert, wenn sich das System ändert?

 
Arbeit wird in den nächsten Jahren einer fundamentalen Transformation unterzogen. Der Fortschritt von künstlicher Intelligenz und Computertechnologien stellt die Idee von Arbeit auf den Prüfstand und die Sorge ist gross, dass Roboter den Menschen die Arbeitsplätze wegnehmen. Doch kann die Automatisierung nicht auch eine Chance für unsere Gesellschaft sein?
Drei Performerinnen begeben sich in eine feministische und differenziert kritische Debatte zum Thema Arbeit in der Zukunft. Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Oder müsste die Frage vielmehr lauten: Wie sieht die Zukunft ohne Arbeit aus?

Regie & Produktionsleitung: Nora Köhler & Vera Kopfauf
Konzept & Performance: Victoria Fux, Nora Köhler, Alexandra Schmidt
Videoinstallation: OchoReSotto (Lia Rädler, Stefan Sobotka-Grünwald, Volker Sernetz)
Ausstattung: Katharina Wraubek
Musik: Wolfgang Möstl & Mario Zangl
Probenbegleitung: Julia Gräfner
Foto © Clemens Nestroy

 

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